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ZORN

kurzfilm 2009

Ein junger Mann trifft sich mit seiner Schwester in einem Thai-Restaurant. Er beginnt sich über alltägliche Kleinigkeiten zu beschweren, doch steigert sich immer mehr in seine Wut.

Reaktion

Festival

storyboard

Prozess

Konzept

Ich hatte mich als ich das Drehbuch geschrieben habe selbst über so viele Sachen geärgert, dass ich mich schon über mich selbst geärgert habe. Und da ich denke, dass man Drehbücher am besten über etwas schreibt was man selbst erlebt hat fing ich mit einem Drehbuch über das Aufregen an.
Um eine Orientierung zu haben betrank ich mich mit meiner Regie-Assistentin in meiner Küche und regte mich mit ihr über alles auf, was uns einfiel. Das nahmen wir auf. Dummerweise gab das nicht so viel her, wie ich erwartet hatte.

Für die Optik experimentierte ich mit pixelig wirkenden Rendern in Blender. Zum einen weil ich mit dieser Optik schon länger experimentieren wollte und zum anderen weil sie durch ihre scharfen Kanten gut zum Thema passt.


Umsetzung

Glücklicherweise konnten wir, mit der Hilfe von Egon Bunne, im Bluescreen-Studio der FH Mainz drehen.

Nach zwei Tagen im Studio hatten wir alles gedreht und ich startete meine Umgebung zu fotografieren und in Blender zu modeln.
Ich habe zwar nur Low-Poly-Model gebastelt, aber durch die vielen Sets hat sich das ganze doch ziemlich in die Länge gezogen.

Für die Titel-Animation druckte ich den Titel auf durchsichtige Folie und schmelzte sie mit einer Heißluftpistole. Das selbe machte ich mit mehreren schwarzen Flächen, die ich aus Flüssiglatex gegossen hatte.

Personen

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